Über den Künstler
Michael Ritzmann
Dr. Molrok
Michael Ritzmann, auch bekannt als Dr. Molrok, ist ein deutscher bildender Künstler, der in den Bereichen Skulptur, Malerei und ortsspezifische Installation arbeitet.
Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Praxis steht die Auseinandersetzung mit geometrischen Strukturen, organischen Formen und deren räumlichem Zusammenspiel. Vorwiegend aus Stahl entwickelt er durch Schneiden, Biegen, Schweißen und Lackieren komplexe skulpturale Kompositionen, die von scharfen Winkeln, überlagerten Strukturen und einer ausgeprägten Dynamik geprägt sind.
Ritzmann ist seit den 1990er-Jahren künstlerisch tätig. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland präsentiert. 2025 schloss er sein Studium der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar mit dem Diplom ab.
Künstlerischer Ansatz
Zwischen Struktur und Störung
Im Zentrum von Michael Ritzmanns künstlerischer Arbeit steht die fortlaufende Untersuchung von Form, Material und Transformation.
Seine Skulpturen entstehen durch das Schneiden, Biegen und Zusammenfügen von Metall zu komplexen räumlichen Strukturen. Geometrische Präzision trifft auf organische Bewegungen, während gezielte Unterbrechungen und Verschiebungen konventionelle Vorstellungen von Gleichgewicht und Harmonie infrage stellen.
Im Spannungsfeld zwischen Ordnung und Unordnung, Starrheit und Bewegung untersucht Ritzmann die Grenzen zwischen Konstruktion und Spontaneität. Diese formalen Gegensätze setzen sich in seinen Malereien und ortsspezifischen Installationen fort und bilden eine eigenständige Bildsprache zwischen Abstraktion, Raum und Material.
Einzelausstellungen
2023 — notagallery, Berlin
2019 — Steel Magnolia, Hammerschmidt & Gladigau, Erfurt
2019 — Frommannscher Skulpturengarten, Jena
2019 — Weltrekordversuch: größte Straßenmalerei eines einzelnen Künstlers
2014 — Swing Hail, Kunsthalle Waidspeicher, Erfurt
2012 — Kunsthalle, Weimar
2011 — Galerie Neosyne, Trier
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2025 — Museum Gut Altenkamp, Papenburg
2024 — Kunsthalle Erfurt
2023 — ATM Gallery, Berlin; notagallery, Berlin
2022 — notagallery, Berlin
2020 — Galerie Rothamel, Erfurt; Game Over, Berlin; Ruhrgebiet Biennale (RuBug), Zeche Westerholt
2019 — 101 Neukölln, Berlin
2018 — Splash, Gräfenhainichen; summaery, Bauhaus-Universität Weimar; Monumenta, Leipzig; Berlin Mural Fest, Berlin
2017 — The Haus – Berlin Art Bang, Berlin; Millerntor Gallery, Hamburg; Rohbau, Reichenbach; Rathaus Erfurt; Angermuseum, Erfurt
2016 — Auf Augenhöhe, Rathaus Dresden; Schaupavillon, Kulturquartier Erfurt; IBUG, Chemnitz
2015 — Ausstellung zum 500. Jubiläum von Hieronymus Bosch, Museum voor Vlakglas, Ravenstein (NL); OSTRALE, Dresden; Internationales Emailsymposium, Erfurt; Galerie Waidspeicher, Erfurt; IBUG, Crimmitschau
2014 — Die alte Leier, Heizwerk, Erfurt
2013 — Museumsnacht, Stuttgart; Young Erfurt Artists / YEA #4, Kunsthaus Erfurt; Galerie 7b, Erfurt
2012 — Ruhr Biennale, Duisburg; Tokyo Metropolitan Art Museum, Tokio
2011 — Ueno Royal Museum, Tokio
2010 — Museumsnacht, Erfurt; ehemaliges Innenministerium, Erfurt
2009 — Schlosspavillon, Coburg; Fusion Festival, Lärz; Below the Line, Kunsthaus Erfurt
2008 — Fusion Festival, Lärz
2006 — Rathaus Erfurt
2005 — Email-le, Galerie Waidspeicher, Erfurt; International Email Convention, Weimar
2004 — cons – 3.14159265 – ra-tief, Collegium Maius, Erfurt
Ausbildung
2025 — Diplom Freie Kunst, Bauhaus-Universität Weimar, Prof. Björn Dahlem / Dr. Thomas Fuchs
Stipendien
2018 — Kulturstiftung des Freistaats Thüringen
Sammlungen
Sammlung Shaul Shani, Berlin
Sammlung der Stadt Erfurt
Sammlung der Stadt Mainz
Sammlung des Bistums Trier